Dom und Domschatzkammer
In der Domschatzkammer offenbart sich die glanzvolle Geschichte der Stadt. Die hier gezeigten sakralen Exponate sind von unschätzbarem Wert und zeugen von der Macht und dem Reichtum der Fürstäbtissinnen, die Stift und Stadt Essen vom 9. bis ins 19. Jahrhundert hinein regierten. Die Goldene Madonna gilt als älteste vollplastische Marienfigur des Abendlandes. Im 9. Jahrhundert gründete Bischof Altfrid das freiweltliche Stift für Damen des Hochadels, aus dem die Stadt entstand. Durch die engen verwandtschaftlichen Beziehungen zum ottonischen Herrscherhaus mangelte es den Stiftsdamen weder an Reichtum noch an politischem Einfluss. Ein Zeichen dieser weltlichen Macht ist die Kinderkrone Ottos III., ein Geschenk seiner Patin, der Essener Äbtissin Mathilde. Insignien der Frömmigkeit dagegen sind die vier Vortragekreuze aus ottonischer Zeit. Weltweit sind von diesen Meisterwerken nur sechs Exemplare erhalten.
Burgplatz 2, 45127 Essen-InnenstadtTelefon + 49 / (0) 201 / 22 04 206
www.domschatz.info
Führungen: sonntags 11.45 Uhr und mittwochs 18.30 Uhr